Liebe… bitte
warten!
Balance zwischen beruflicher Mobilität, Familie und Partnerschaft
Berufliche Mobilität ist zur Beziehungsrealität für
viele Arbeitnehmer geworden. Arbeitgeber erwarten die Bereitschaft ihrer
Mitarbeiter, sich auch an fremden Orten dem Wohle des Unternehmens zu
widmen und sich dafür auch vom Heim, mitunter auch von der Familie, zu
trennen.
Bereits jeder sechste Mitarbeiter mit Familie oder
Partner sieht sich der Herausforderung ausgesetzt, Privatleben mit
(ständig) wechselnden Berufsorten zu verbinden. Das Ergebnis sind
Wochenend- und Fernbeziehungen, „Nomaden-Familien“, Beziehungen auf
Zeit.
Zahlreiche Arbeitnehmer werten den beruflichen
Ortswechsel als große Belastung und müssen sich zwischen Familie und
Beruf entscheiden. Die Mobilität im Berufsalltag lässt sich immer
schwieriger mit der Partnerschaft oder den Erziehungsaufgaben von
Müttern und Vätern vereinbaren.
Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Fachkräftemangels
wird es für Unternehmen immer wichtiger, im Rahmen der
Personalentwicklung effektive Instrumente für mobile Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter anzubieten. Nur so ist eine gelungene Work-Life und
Work-Family-Balance auf der einen und eine größtmögliche
Produktivität des Mitarbeiters auf der anderen Seite möglich.
Der zweite WorkFamily-Kongress am 22. November 2006
greift erstmals im deutschsprachigen Raum dieses Thema unter dem Motto
„Liebe… bitte warten! – Balance zwischen beruflicher Mobilität,
Familie und Partnerschaft“ auf. Die Schirmherrschaft für diesen
Kongress hat Bundesministerin Ursula von der Leyen
übernommen.
Referenten des WorkFamily-Kongresses sind:
• Matthias
Horx, Gründer und Inhaber des
Zukunftsinstituts, wird Antworten auf die Frage geben, wie wir in
Zukunft leben werden und die kommenden Entwicklungen in Familie und
Beruf darstellen
• Dr. Peter Wendl von der Katholischen Universität
Eichstätt-Ingolstadt leitet ein Forschungsprojekt zur Unterstützung
von Fern- und Wochenendbeziehungen und wird seine Forschungsergebnisse
darstellen.
• Joachim E.
Lask, Leiter des WorkFamily-Instituts
zeigt, wie Unternehmen und die Personalentwicklung durch
Unterstützungsangebote für Mitarbeiter mit hoher
Mobilitätsanforderung profitieren.
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